Autor Thema: wienerzeitung.at - Über das Reisen durch die Zeit und die Freundschaft mit ...  (Gelesen 283 mal)

Joachim Datko

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Mein Kommentar zu: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/leben/2071544-Ueber-das-Reisen-durch-die-Zeit-und-die-Freundschaft-mit-dem-Universum.html
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Der "Urknall" hat keinen realen Hintergrund. Er ist ein mathematisch-physikalisches Modell und zugleich ein Anfangsmythos!

Zitat: "Bis ganz zum Urknall können wir noch nicht sehen, weil damals das Universum so dicht und heiß war, dass auch das Licht nicht mehr aus der dichten, heißen Masse herauskam. Wir sehen das Universum aber knapp nach dem Urknall."

Es gab keinen "Urknall" und damit auch keine Zeit nach dem "Urknall". Es handelt sich um ein wissenschaftliches Modell. Es beruht auf mathematischen und physikalischen Vorstellungen, hat aber keinen realen Hintergrund. Es geht den Astrophysikern ähnlich wie den Priestern einer Religion mit Schöpfungsakt. Sie setzen aus dem "Nichts" heraus den Anfang von "Allem". Bei einem kausalen Erklärungssystem, wie es die Entwicklung der physikalischen Welt ist, taucht das unlösbare Problem des Anfangs auf. Der Anfang kann nicht kausal erklärt werden, sonst wäre es nicht der Anfang. Er wird gesetzt.
« Letzte Änderung: 15.08.2020 - 16:55 von Joachim Datko »