Autor Thema: freiewelt.net - Weihnachten in einer verrueckt gewordenen Welt  (Gelesen 242 mal)

Joachim Datko

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Mein Kommentar zu: https://www.freiewelt.net/blog/weihnachten-in-einer-verrueckt-gewordenen-welt-10087464/
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Ich (70+) will bei guter Gesundheit lange leben!


Zitat: "Und: Egal, ob der „Inzidenz-Tsunami“ an Delta oder Omicron liegt, Fakt ist: Die Impfungen nutzen wenig."

Für mich ist die Hospitalisierungsrate entscheidend.

Hier, die für mich wichtigen Zahlen vom RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Inzidenz_Impfstatus.html

Siehe File: Erscheinungsdatum 23. Dezember 2021 xlsx [...]

Grundimmunisierte und ungeimpfte hospitalisierte COVID-19-Fälle pro 100.000 Geimpfte/Ungeimpfte, nach Altersgruppe:
Meldewoche 49 in 2021

Ungeimpfte 60+ Jahre: 46,8
Grundimmunisierte 60+ Jahre: 5,8

Ich zähle mit zwei Impfungen zu den Grundimmunisierten.

Demnächst ist meine zweite Impfung ein halbes Jahr her, dann will ich mich ein drittes Mal impfen lassen:

Impfen hat eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Viele Krankheitserreger konnten in der Vergangenheit erfolgreich zurückgedrängt werden.

Auch in Deutschland haben in der Vergangenheit Wissenschaftler bedeutsame Beiträge zum Verständnis unseres Immunsystems und zu Impfungen geleistet. Hier seien nur die Nobelpreisträger Emil von Behring, Paul Ehrlich, Robert Koch und Georges J. F. Köhler genannt.

Joachim Datko

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Ich verlasse mich auf das RKI

Zu Adorján Kovács 18:32 "Von 25% wissen die den Impfstatus überhaupt nicht, alle 1x Geimpften werden zu den Ungeimpften gezählt ebenso wie die 2x Geimpften, bei denen noch keine 2 Wochen rum sind. [...]"

Die korrekte Darstellung hat bei einer derart umfangreichen Datenerhebung durchaus auch ihre Probleme. So ist sicherlich die Definition der einzelnen Kategorien zum Teil pragmatisch und sachlich nicht immer voll zufriedenstellend.

Zitat: "Physiker sind halt doch keine Ärzte. Sie, Herr Datko, reden vollkommen unwissenschaftlich daher, weil Sie die RKI-Daten ungeprüft übernehmen."

Das RKI hat viele Mitarbeiter, die äußerst korrekt die Daten auswerten, so wie ich es z. B. tatsächlich von Physikern oder Statistikern erwarte. Dabei sollte man die zugelieferten Daten aus den Krankenhäusern mit Stichproben überprüfen, um einen Eindruck zu bekommen, wie zuverlässig sie sind.

Joachim Datko

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Das ist unvernünftig:

Zitat: "[...] sollten wir dankbar an das Ereignis denken, das mit seinem Eintreten zum Ziel- und Ausgangspunkt der Menschheitsgeschichte geworden ist: an die Fleischwerdung des Wortes GOttes."

Christliche Vorstellungen haben nichts mit einem Ziel- oder Ausgangspunkt der Menschheitsgeschichte zu tun.

Die Welt ist auch nicht "verrückt" geworden, wie es in der Überschrift heißt. Es wird mit den Mitteln der Wissenschaften versucht, die Pandemie zu beenden und die Auswirkungen zu lindern. Religiöse Ansätze können zur Bekämpfung der Pandemie nichts beitragen. Gut, dass wir nicht mehr in einer vorwissenschaftlichen Zeit leben.

Joachim Datko

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Die Bevölkerung ist jetzt wesentlich gebildeter als im vom Christentum beherrschten Mittelalter! Es hat sich sowohl der Umfang unseres Wissens massiv erweitert, als auch die naturwissenschaftliche Bildung breiter Bevölkerungsschichten. Die Wissenschaften sind jetzt nicht mehr vom Christentum unterdrückt.

Zu Adorján Kovács 20:47 "Das Mittelalter hatte nicht weniger Vernunft als wir heute [...]"

In vorwissenschaftlichen Zeiten konnte man die eigentliche Ursache einer Pandemie nicht feststellen. Heute können wir selbst Viren noch analysieren und wissen wie das Immunsystem arbeitet.

Aus dem Artikel: "Fakt ist: Die Impfungen nutzen wenig."
In meinem Bekanntenkreis kenne ich zwei ältere Paare, die zweifach geimpft die Infektion ohne stärkere Symptome überstanden haben.

Priester konnten früher bei uns in einer Pseudoerklärung behaupten, ihr "Gott" habe die Pandemie verursacht und noch dazu unterstellen, dass die Menschen selbst Schuld daran wären. Eine Pandemie wurde so zur Strafe eines "Gottes". Das hat die Menschen noch zusätzlich belastet.

So eine Erklärung würde heute dank unserer Kenntnisse nur Kopfschütteln verursachen.

Trotzdem versuchen streng religiöse Menschen ihre Gottesvorstellung in irgendeiner Form ins Spiel zu bringen. Hier als Beispiel vom Anfang des Artikels:

Zitat: "[...] an das Ereignis denken, das mit seinem Eintreten zum Ziel- und Ausgangspunkt der Menschheitsgeschichte geworden ist: an die Fleischwerdung des Wortes GOttes."

Das ist falsch und hat auch nichts mit der Pandemie zu tun.

Zitat aus dem Artikel: "Möge doch in 2022 immer mehr Menschen die Augen geöffnet werden!"

Streng religiöse Menschen haben ein eingeschränktes Gesichtsfeld. Sie sehen zwar, aber durch die Gitterstäbe ihres Glaubens. Ich bin technisch-naturwissenschaftlich orientiert und sehe die getroffenen Maßnahmen positiv.

Joachim Datko

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Wir sollten uns keine Angst machen lassen!

Zu Wolfram 11:27 und 09:27

Sie zeigen, wie übel Religionen die Menschen unterdrücken.

Zitat: "[...] die apokalyptische Gerichtszeit wird die ganze abgefallene oder noch fromm herumheuchelnde Namens-Christenheit, [...]".

Die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam versuchen die Menschen zu unterdrücken, indem sie Angstzustände schüren. Es sind Zuckerbrot- und Peitsche-Systeme. Selbst der ansonsten relativ aufgeklärte Martin Luther hatte mit seinen Teufelsvorstellungen panische Ängste.

Das gilt auch für andere Religionen wie z. B. im historischen Ägypten.

Siehe z. B.: http://www.manhuru.de/db_agyptisches_Totenbuch3.jpg

Das Herz des Menschen wird auf der Waage des Totengerichts gewogen. Auf der einen Waagschale liegt sein Herz, auf der anderen die Feder der Ma’at.k.